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# Jadey verantwortet die **Dispositionsabteilung**
> Deployment

Jadey führt Lieferantenversorgung als durchgängigen Wertstrom vom konkreten Bedarf bis zur belastbar ausgeführten Bestellung. Die Dispositionsabteilung wird im Unternehmen nicht mehr benötigt. Sie liegt im operativen Wertstrom von Jadey.

### -30,70 % {#less-unplanned-demand}

Ungeplante Nachfrageeinheiten

### -10,70 % {#lower-inventory-value}

Durchschnittlicher Bestandswert bei stabilem Serviceziel

### -12,70 % {#lower-transport-cost}

Transportkosten pro Palette

## Was vor dem Deployment verloren ging {#problem}
> Das Problem

![Verteilte Bedarfssignale, manuelle Koordination und reaktive Weitergabe statt durchgängig geführter Lieferantenversorgung.](/_assets/img/deployments/approved/lieferantenversorgung-picto.svg)

Vor dem Deployment trug die Dispositionsabteilung die Lieferantenversorgung über mehrere Systeme, Entscheidungen und Übergaben hinweg manuell zusammen. Bedarf, Priorisierung, Freigabe und Bestellung hingen operativ voneinander ab, wurden aber nicht als ein durchgängiger Wertstrom geführt. Risiken wurden spät sichtbar, knappe Materialien spät priorisiert und Maßnahmen häufig erst dann abgestimmt, wenn die Lage bereits unter Druck stand.

Bestehende Tools unterstützten Einzelschritte, nicht die Führung des Falls. Die Versorgung blieb reaktiv. Ungeplante Nachfrage lief in Nachsteuerung, Bestände stiegen als Absicherung gegen Unsicherheit und Transportkosten zogen an, weil Entscheidungen zu spät stabilisiert und zu schwach gebündelt wurden.

Das schwächte nicht nur den Prozess. Es schwächte die Führbarkeit eines wirtschaftlich relevanten Bereichs. Ein zentraler Teil der Lieferantenversorgung wurde nicht als zusammenhängende Steuerungsaufgabe geführt, sondern über verteilte Entscheidungen und manuelle Koordination getragen.

## Jadey führt Bedarf, Priorisierung und Abschluss als einen Fall {#jadey-capability}
> Was Jadey konkret ermöglicht

Jadey hält Bedarf, Datengrundlage, Priorisierung, Freigabe und Bestellung in einem Lauf zusammen. Der Wertstrom zerfällt nicht mehr in lokale Einzelentscheidungen.

### Unklare Fälle stoppen vor Kapitalbindung {#stop-before-capital-binding}

Jadey stoppt ungeklärte oder bestellkritische Fälle vor der Bestellung. Risiken laufen nicht erst nachgelagert in Korrektur, Eskalation oder zusätzliche Bindung von Kapital.

### Knappe Materialien werden nach Wirkung priorisiert {#prioritize-by-impact}

Jadey priorisiert knappe Materialien nach Geschäftsimpact statt nach Lautstärke. Kritische Fälle erhalten früh eine belastbare Reihenfolge.

### Eskalationen bleiben anschlussfähig {#escalations-stay-connected}

Jadey bündelt Eskalationen mit klaren Zuständen und klarer Anschlussfähigkeit. Kritische Lagen bleiben im selben Fall sichtbar und führbar.

### Der Abschluss bleibt betriebswirksam geschlossen {#closed-operational-finish}

Jadey schließt Bestellungen erst mit belastbarem betrieblichem Abschluss. Ein Fall endet erst, wenn Bestellung, Dokumentation und Weiterführung im Unternehmen zusammengeführt sind.

## demand, planner, review und ops führen denselben Wertstrom {#roles}
> Rollen und Ablauf

Der Fall startet mit einem konkreten Beschaffungsbedarf für einen Lieferanten. Von dort an führen vier Rollen den Wertstrom bis zur Bestellung.

```mermaid
flowchart LR
    A[Beschaffungsbedarf]

    subgraph AG["Agentenablauf"]
        direction LR
        B[demand]
        C[planner]
        D[review]
        E{Freigabe}
        F[ops]
        G[Belastbar ausgeführte Bestellung]
    end

    subgraph SYS["Systemebene"]
        direction TB
        S1[(Bestands- und Bedarfssignale)]
        S2[(Entscheidungs- und Nachweisartefakte)]
        S3[(Bestellung und Anschlussprozesse)]
    end

    A --> B
    B --> S1
    S1 --> B
    B --> C
    C --> S2
    S2 --> C
    C --> D
    D --> E
    E -->|offene Punkte| C
    E -->|freigegeben| F
    F --> S3
    S3 --> G
```

### demand {#demand-role}
- Rolle: Datengrundlage

Setzt ein belastbares Lagebild für Bedarf, Bestand, Zulauf und offene Punkte. Diese Rolle schafft die Grundlage, auf der nicht nur reagiert, sondern entschieden wird.

### planner {#planner-role}
- Rolle: Dispositive Entscheidung

Priorisiert Bedarfe, grenzt Risiken ein und legt fest, was bestellfähig ist und was vor der Bestellung geklärt werden muss.

### review {#review-role}
- Rolle: Zweite fachliche Instanz

Stoppt unklare oder bestellkritische Fälle, bevor sie Kapital binden oder operative Folgekosten auslösen.

### ops {#ops-role}
- Rolle: Operative Umsetzung

Setzt den freigegebenen Fall in die Bestellung um und führt ihn bis zum geschlossenen Abschluss.

## Drei Systembündel halten den Fall steuerbar {#systems}
> Systeme

### Bestands- und Bedarfssignale {#supply-signals}
- Typ: Lagebild

Bestands-, Bedarfs- und Zulaufsignale schaffen die gemeinsame Ausgangslage des Falls. Ohne dieses Lagebild bleibt Versorgung reaktiv.

### Entscheidungs- und Nachweisartefakte {#decision-artefacts}
- Typ: Führungslogik

Entscheidungs- und Nachweisartefakte halten Priorisierung, Freigabe, Eskalation und Abschluss im selben Fall zusammen. Sie machen den Wertstrom führbar.

### Bestellung und Anschlussprozesse {#order-and-follow-up}
- Typ: Operative Ausführung

Bestellung und Anschlussprozesse schließen den Fall im Betrieb. Versorgung gilt nicht als gelöst, wenn nur eine Aktion angestoßen wurde, sondern wenn der Abschluss betriebswirksam vorliegt.

## Die Dispo-Funktion geht in operative Fallführung über {#company-capability}
> Neue Fähigkeit im Unternehmen

Lieferantenversorgung wird als Führungsaufgabe im laufenden Betrieb ausgeführt.

Versorgungsrisiken werden früher erkannt. Knappe Materialien werden nach Geschäftsimpact priorisiert. Maßnahmen laufen abgestimmt über Einkauf, Planung und Versorgung. Bestände bleiben bei stabilem Serviceziel wirtschaftlicher geführt. Kritische Lagen werden mit klaren Handlungsoptionen eskaliert. Versorgung läuft ohne eigene Dispo-Abteilung.

Die Veränderung liegt nicht in besserer Einzelarbeit. Die Veränderung liegt in einer anderen Form operativer Steuerung.

## Nachfrage, Bestand und Transport werden wirtschaftlich besser geführt {#impact}
> Wirkung

### -30,70 % weniger ungeplante Nachfrageeinheiten {#impact-demand}

Weniger Nachfrage läuft in unkoordinierte Nachsteuerung. Prioritäten stehen früher. Eingriffe greifen früher. Der Wertstrom bleibt stabiler.

### -10,70 % durchschnittlicher Bestandswert bei stabilem Serviceziel {#impact-inventory}

Bestände sinken, ohne das Serviceziel aufzugeben. Offene Bestellungen und Nachfrageverschiebungen werden laufend gegengeführt. Kapitalbindung sinkt. Steuerbarkeit steigt.

### -12,70 % Transportkosten pro Palette {#impact-transport}

Weniger Ad-hoc-Entscheidungen und bessere Bündelung senken die Transportkosten je versorgter Palette. Reaktive Ausgleichsbewegungen nehmen ab. Versorgung wird wirtschaftlicher.

## Führung bleibt sichtbar, der Standard läuft im Wertstrom {#governance}
> Governance

### Priorität, Freigabe und Umsetzung bleiben nachvollziehbar {#traceability}
- Kategorie: Nachvollziehbarkeit

Führung und Prüfung sehen, warum priorisiert, gestoppt, freigegeben oder weitergeführt wurde. Entscheidungen bleiben im Betrieb anschlussfähig, statt in Übergaben oder späteren Korrekturen zu zerfallen.

### Die Führung entscheidet nur noch in Zielkonflikten und Ausnahmen {#human-role}
- Kategorie: Betriebsmodell

Im eingesetzten Unternehmen ist keine eigene Dispo-Abteilung mehr nötig. Die dispositive Koordination liegt im operativen Wertstrom. Führung greift dort ein, wo Zielkonflikte, Ausnahmeentscheidungen oder bewusste Eskalationen anstehen.

### Der Wertstrom setzt den neuen Standard {#operating-standard}
- Kategorie: Einordnung

Diese Seite zeigt die freigegebenen Zielgrößen und Wirkfelder dieses konkreten Deployments. Maßgeblich ist die operative Wirkung im beschriebenen Wertstrom. Lieferantenversorgung wird nicht mehr nur bearbeitet. Sie wird geführt.
